Interview mit Marcus Vock (FSJ, Kinder- und Jugendhilfe)

13. Februar 2013    Interview    Kommentieren

1. Weshalb hast Du dein FSJ begonnen? Was war deine Motivation?

Ich wollte nach dem Abitur eine Auszeit nehmen und dennoch meine Zeit sinnvoll nutzen. Deshalb habe ich mich entschieden ein FSJ zu machen, um damit Erfahrungen im sozialen Bereich zu sammeln.

2. Wie bist du auf das DRK gestoßen?

Über die Seebergschule.

3. Weshalb hast du dich für ein FSJ in der Kinder- und Jugendhilfe entschieden?

Ich habe mich aufgrund der Seebergschule dafür entschieden, weil ich dort unbedingt meinen FSJ-Platz haben wollte.

4. Was sind deine Aufgaben in der Einsatzstelle?

Meine Hauptaufgabe war es, einen geistig sowie körperlich behinderten Schüler durch den Schultag zu führen, indem ich ihm bei allem was anstand half. Allerdings beschäftigte ich mich auch sehr mit anderen Schülern.

VOCK

5. Schildere einen typischen Tagesablauf

Der Schultag ist wie folgt aufgebaut: Erster Unterrichtsblock, Frühstück, Pause, zweiter Unterrichtsblock, Mittagessen, Pause, dritter Unterrichtsblock, Ende

Einen typischen Tagesablauf kann man an sich nicht schildern, da jeder Tag verschieden ist. Jeder Tag beginnt anders und es basiert vieles auf Spontanität, auch wenn bereits eine Unterrichtseinheit von einem Lehrer geplant wurde. Das einzige was jedoch meistens das Selbe ist, ist der allmorgendliche Morgenkreis, der allerdings manchmal auch nicht statt findet.

6. Was war Dein schwierigstes Erlebnis in der Kinder- und Jugendhilfe?

Bei einem Besuch im Holiday Park musste ich einen Schüler zurück zum Bus bringen, obwohl dieser keineswegs mehr wollte. Somit musste ich ihn gegen seinen Willen dahin zurück bringen. Aber es hat alles gut geklappt, auch wenn es anstrengend war.

7. Was war dein schönstes Erlebnis?

Schwimmen hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. In diesen Unterrichtseinheiten war ich stets einem anderen Schüler, einem Autisten, zugeteilt. Ihm hat das Schwimmen immer sehr viel Spaß gemacht und es war immer wieder toll, ihn dabei zuzusehen.

8. Was hat Dir der Einsatz als FSJ-Helfer gebracht

Meiner Meinung nach hat mir das FSJ mehr Menschenkenntnis und ein deutlich besseres Einfühlvermögen für Schwächere gegeben.

9. Welche Pläne hast Du nach dem FSJ?

Voraussichtlich ein Studium absolvieren

10. Was würdest du anderen Jugendlichen raten, die gerne ein FSJ in der Kinder- und Jugendhilfe machen würden?

Man soll es einfach auf sich zukommen lassen und sich überraschen lassen, wie es wird.

11. Welche Voraussetzungen braucht jemand, der in diesen Bereich möchten?

Kann ich nicht genau sagen. Mir hat es zumindest immer etwas gebracht, die Dinge mit etwas Humor anzugehen und Spaß bei der Sache zu haben. Zudem sollte man keine Berührungsängste haben.

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