Mein Freiwilliges Soziales Jahr im Krippenbereich

24. Januar 2019    Interview    Kommentieren

Sefa – Freiwilliger 2018 – 2019 / 18 Jahre: Besonders gut an meinem FSJ gefällt mir die Zusammenarbeit mit den Kindern. Ich habe einen guten Einblick in die Arbeitswelt bekommen können und darüber, was es heißt in einem Team zu arbeiten. Ich habe mir absichtlich ein FSJ in einem Bereich ausgesucht, von dem ich selbst kaum wusste, was mich erwarten wird. In den ersten Wochen war es eine große Umstellung, von dem gewohnten Schulleben in die Arbeitswelt. Doch schon nach kurzer Zeit kam ich gut in der Arbeitswelt an und bekam einen guten Einblick darin, was es heißt, eine Arbeitswoche mit 40 Stunden zu haben.

Mir wurde in den ersten Wochen bewusst, dass die Kinderkrippe oder der Kindergarten nicht nur „spielen“ ist, wie oft fälschlicherweise angenommen wird. Man hat einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Kinder – auch in der Position als männlicher Betreuer. Zudem ist mir aufgefallen, welche große Verantwortung man den Kindern aber auch den Eltern gegenüber hat. Die Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in guten Händen sind.

Die Arbeit mit den Kindern ist interessant, aber auch oft sehr anstrengend. Es ist erstaunlich, wie schnell Kinder dazu lernen. Die verschiedenen Angebote für die Kinder können sehr vielfältig sein. Es kann sein, dass wir einen Tag in der Krippe verbringen und dabei Kreative Mal-Aktionen anbieten (Fingerfarbe ect.) oder wir mit den Kindern raus gehen. Mir persönlich gefällt es immer sehr gut mit den Kindern raus an die frische Luft zu gehen. Man sieht, dass es ihnen gut tut und sie dort am meisten entdecken können. Außerdem ist das Bewegen für die Kinder sehr wichtig.

Ich habe schnell die Wertschätzung von meinen Kollegen*innen erfahren. Dies zeigte sich beispielsweise darin, dass ich zusammen mit einem Kollegen ein eigenes Projekt durchführe. Immer mittwochs führen wir die „Aktiv-Gruppe“ durch. Hierbei kann ich mich selbst gut mit eigenen Ideen einbringen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei bei der Bewegung in jeglicher Form. Obwohl die Kinder im gleichen Alter sind, gibt es dennoch große Unterschiede in deren Bewegungsfortschritten. Das eine Kind kann beispielsweise besser Balancieren als das andere.

Ich kann jedem empfehlen ein FSJ zu machen, der noch nicht genau weiß, in welche Richtung er/sie arbeiten möchte. Ich ziehe die Ausbildung als Erzieher in Erwägung und bin mir sicher später einmal einen sozialen Beruf auszuüben. Bisher war das FSJ sehr lehrreich und hat mir sehr viel Spaß bereitet.

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